Neben der Gesundheitsversorgung und der schulischer Bildung ist Calcutta Rescue immer bemüht einen minimalen Lebensstandard in die verschiedenen Slums zu sichern. Hierzu zählen weiterreichende Bedürfnisse der Lebensqualität und der Gesundheit abzudecken. So sind in den letzten Jahren viele kleinere Projekte entstanden. Dazu zählen die Gewaltprävention, so wie der Zugang zu sauberem Trinkwasser in Regionen, die stark von Arsen verschmutzt sind, oder die Installation von sanitären Einrichtungen in den Slums.

Gewaltprävention

Wir haben intern lange darüber gesprochen, ob unser Projekt der Gewaltprävention eher zum Projekt erweitertes Angebot oder zum Lebensstandard-Projekt zählt. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es eindeutig Teil des Lebensstandard-Projektes ist. Für uns ist der Schutz vor Gewalt ein primäres Bedürfnis des Menschen, welches wir mit unserem Lebensstandard-Projekt erreichen möchten.

Verbesserung der Lebensstandards mit neuen Infrastrukturen

Im Frühling 2018 erhielten die Menschen im Slum von Dakshineswar erstmals Zugang zu sauberem Trinkwasser: Calcutta Rescue liess einen 30 Meter tiefen Rohrbrunnen sowie einen 2000 Liter fassenden Wassertank installieren.

Calcutta Rescue hat mit den ortlichen Behörden den Menschen auch Toiletten zur Verfügung gestellt, damit sie ihr Geschäft nicht mehr im Freien an der angrenzenden Bahnstrecke erledigen müssen, was sowohl gefährlich als auch sehr unhygienisch war. Es wurden sechs Toiletten mit Wasserhähnen installiert, sehr zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner des Slums. Auch ein anderer Slum, Kolkata Station, wurde von Calcutta Rescue mittlerweile mit Trinkwasser versorgt.

Dies alles ist Teil der Wirkungsfeld von Calcutta Rescue, nämlich die Lebensbedingungen in den Slums, in welchen die Organisation medizinische Versorgung anbietet, zu verbessern. Diese Massnahmen tragen dazu bei, die Krankheitslast zu reduzieren. Sie verbessern das Leben der Menschen und verringern ihren Bedarf an medizinischer Versorgung.

Back to Top