Jaydeep Chakraborty, der CEO von Calcutta Rescue, hat mit t-online ein Video-Interview geführt. Das Video zeigt wie schwer sich Indien mit der Bekämpfung der Corona-Pandemie tut. Zum Beispiel empfiehlt die WHO, sich regelmässig die Hände mit fliessendem Wasser zu waschen, aber die meisten Slumbewohner haben keinen Zugang zu fliessendem Wasser. Er erklärt, dass Indien in den letzten Jahren im Schnitt etwa $70 pro Einwohner ins Gesundheitssystem investiert hat während China etwa fünfmal und Länder in Europa zwischen 20- bis 40-mal so viel pro Einwohner ausgegeben haben. Die Pandemie legt die Schwächen des Gesundheitssystems offen.

Jaydeep ist besonders besorgt, um die arme Bevölkerung. Viele sind ohne Arbeit und müssen sich deshalb auf zwei oder sogar nur eine richtige Mahlzeit pro Tag beschränken.

Screenshot von CEO Jaydeep während dem Interview mit t-online.de.
Foto: t-online.de

Rund 3,5 Millionen Inder haben sich bislang mit dem Coronavirus infiziert, die Zahlen explodieren. Hilfsorganisationen schlagen Alarm, denn eine Einhaltung der Hygieneregeln ist für viele Inder überhaupt nicht möglich.

„Das Ironische ist, dass wir Ende März nur rund 500 Corona-Fälle hatten. Wir hatten den striktesten Lockdown der Welt. Jetzt sind wir bei 3,5 Millionen Fällen.“ Aus der Stimme von Jaydeep Chakraborty spricht Verzweiflung. Indien nimmt derzeit eine dramatische Entwicklung. Weltweit haben nur die USA und Brasilien mehr Corona-Infektionen bestätigt. Der Leiter der Hilfsorganisation Calcutta Rescue sorgt sich um die Zukunft.

Den vollständigen Artikel und das Video-Interview mit t-online hier.

Weitere Berichte zu Covid-19

Back to Top