Die Pandemie hat es für Calcutta Rescue viel schwieriger gemacht, in den Slums zu helfen und zu arbeiten, und gleichzeitig hat sie die Patientenzahlen längerfristig erhöht, da viele Probleme erst spät oder gar nicht diagnostiziert und behandelt werden können.

Calcutta Rescue bildete 10 Schülerinnen zu „Vermittlerinnen des Umdenkens“ aus, damit sie die Menschen in ihren Wohngebieten zu den Covid-19-Massnahmen sensibilisieren können. Im Dezember 2020 wurden sie von der Lehrerin Priyanka und der Sozialarbeiterin und Beraterin Suchandra geschult. Seither besuchen sie Slumgebiete und werden dabei von Priyanka und Suchandra begleitet. Nach fast einem Jahr seit Beginn der Covid-19-Pandemie sind die Menschen selbstgefällig und nachlässig gegenüber den Massnahmen geworden. Viele Menschen tragen keine Maske und halten keine Distanz mehr ein.

Wer Fragen richtig beantwortet kann Masken und Weiteres gewinnen. Foto: CRK

«Die Situation in einem Slum ist bereits sehr schlecht. Es ist für die Menschen dort schwierig, die Vorgaben einzuhalten, aber sie können trotzdem Dinge tun wie eine Maske tragen. Deshalb haben wir mit der Sensibilisierung durch unsere Schülerinnen eine Initiative ergriffen», sagt Ananya Chatterjee, die Schulleiterin.
Die Schülerinnen haben Plakate angefertigt und Gedichte gemacht, mit denen sie das Bewusstsein für die Covid-19-Infektion verbreiten wollen.

Ananya fügt hinzu: «Wir wollen diese Interaktion lustig und interessant gestalten. Wir haben beschlossen, Wettbewerbe durchzuführen, und diejenigen, die richtig antworten, erhalten Masken und Händedesinfektionsmittel als Preise. Weitere Ideen sind in der Pipeline.»

Mit selbst gebastelten Plakaten sind die Covid-19-Warriors in den Slums unterwegs. Foto: CRK

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