Als das Team von Calcutta Rescue vor Ort merkte, dass die Entscheidung einer Verriegelung zur Eindämmung von Covid-19 nur noch ein Frage der Zeit war, wurde von der Geschäftsleitung die schwere Entscheidung getroffen, alle Freiwilligen in ihr Heimatland zu evakuieren. Manche waren für Monaten in Einsatz und waren fester Bestandteil des Teams. Eine schwierige, rückwirkend aber absolut richtige Entscheidung. Schweren Herzen verliessen Line, Léa, Yooby, Guy, Ceire and Maddy Kolkata. Eine Sammlung ihrer Erfahrungen finden Sie hier.

Ceire Connaughton aus Ireland kam Anfang Februar 2020 nach Kolkata. Ceire ist Krankenpflegerin und wurde für die Position der klinischen Weiterbildungen ausgewählt.

Line Ruffieux aus Fribourg war Ende Oktober 2019 das zweite Mal bei Calcutta Rescue, diesmal als fertig ausgebildete Krankenpflegerin. Sie arbeitete intensiv mit dem Team in der Nimtala Klinik und kümmerte sich an zwei Tagen in der Wochen um die Gesundheit-Checkups der Schüler und Schülerinnen in den Schulen. Eine der Grundlagen der Arbeit in Nimtala war die Poverty-Study über die verschiedenen Slumgebiete vom vergangenen Jahr, die einiges an besonderen Feldern offenlegte und Line ermöglichte, Wissenslücken mit wichtiger Aufklärung zu füllen. Ein Thema lag ihr besonders am Herzen und dazu hat Line einen Bericht verfasst. Viel Spass beim Lesen!

Léa aus Zürich war seit September 2019 in Kolkata und unterstützte unsere Psychologin Suchandra in der Sozialen Arbeit und der psychologischen Betreuung der Schülerinnen und Schüler der Calcutta Rescue Schulen. Nicht nur fachlich passten die beiden gut zueinander, sondern auch persönlich. Zwei moderne und innovative Frauen. Miteinander leisteten sie tolle Arbeit. Léa berichtet über ihren Einsatz hier und über die aktuelle Situation der Schulkinder während die Schulen geschlossen sind.

Yooby Gigandet aus Fribourg kam zusammen mit seiner Freundin Line, im November 2019 nach Kolkata. Yooby’s background: Marketing und Volkswirtschaft. Nach einem sehr guten Interview wurden Ideen erstellt, wie er das Office und auch das Fundraising unterstützen könne. Und Calcutta Rescue ist auch immer froh, über passende nicht-medizinische Freiwillige aus z.B. Medien, Kommunikation und IT. Yooby erzählt.

Guy Dondlinger aus Deutschland hat eine Etappe seines Sabbaticals bei Calcutta Rescue verbracht und war im Einsatz in den beiden Schulen. Es war nicht das erste mal für ihn in Kolkata, aber das erste Mal bei einer NGO vor Ort.
Er ist von Beruf Softwareentwickler mit viel Erfahrung in unterschiedlichen Firmen und Bereichen. So fand er auch im Computerunterricht ein dankbares Aufgabenfeld, aber nicht nur da. Hier gehts zu Guy’s Erfahrungen.

Madeleine Issitt aus England kam im Februar 2020 im Einsatz. Madeleine hat Anthropologie studiert und bereits in Sierra Leone und in Uganda in einem Forschungsprojekt gearbeitet, bevor sie auf Calcutta Rescue aufmerksam wurde. Nach Kolkata in die Projekte kam sie, um qualitative Untersuchungen in den beiden Schulen durchzuführen sowie in den Slums, in denen die Schülerinnen und Schüler leben und sich generell mit dem Umfang der allgemeinen Bildung dort genauer zu befassen. Hier zu ihrem Bericht.

Weitere Berichte von ehemaligen Freiwilligen

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