Ceire Connaughton aus Ireland kam Anfang Februar 2020 nach Kolkata, das war Anfang Februar 2020. Ceire ist Krankenpflegerin und wurde für die Position der klinischen Weiterbildungen ausgewählt.

Ceire startete damit, sich alle medizinischen Projekte genau anzuschauen, hatte das Glück auf Line zu treffen, die als Krankenpflegerin schon seit November im Einsatz war und durch sie direkt noch mehr Einblick bekommen konnte, auch in das, was sie schon in Bewegung gesetzt hatte.

Sehr schnell hat Ceire sehen können, in welchen Bereichen sie für die Mitarbeiter Kurse entwickeln würde in der Gesundheitserziehung, welche dann an die Patienten weitergegeben werden, wie z. B. natürlich über das Corona Virus, aber auch Bereiche wie Abhängigkeiten. Alkohol, Nikotin, Drogen, dann über besondere Vorkommnisse wie Blutvergiftung, Durchfallerkrankungen und Unterernährung. Auch wie man eine gute und sinnvolle Dokumentation der Untersuchungen und der Wundversorgung gestaltet.

Sie ist sozusagen gerade aus dem Startblock los gesprintet, da begann Indien die Grenzen zu schliessen und die Entscheidung reifte, dass es besser wäre, wenn die Freiwilligen in ihre Heimatländer zurückkehren würden.

Aber wir hoffen sehr, dass Ceire an diesem Punkt in Zukunft noch einmal ansetzen kann und irgendwann wieder für Calcutta Rescue vor Ort im Einsatz sein wird. Zurück in Irland ging sie in eine 2-wöchige Quarantäne, die nun zu Ende geht und ihr erlaubt, das Gesundheitssystem dort wieder zu unterstützen.


Die beiden Freiwillign Ceire und Line mit dem Team in Nimtala.
Die beiden Freiwilligen Line und Ceire zusammen mit dem Team in Nimtala. Foto: CRK

Sie hat uns ein paar Zeilen geschrieben, die wir übersetzt haben:

„Diese ersten Wochen in den Projekten waren grossartig. Das Team und die Patienten hiessen mich so willkommen und auf Line zu treffen, ebenfalls eine Krankenpflegerin, die schon einiges an Unterricht durchgeführt hatte, war sehr bereichernd. Die Arbeit von Calcutta Rescue findet in einer sehr herausfordernden Umgebung statt, umso eindrücklicher, mit welcher Energie alle Mitarbeiter ihrer Arbeit nachgehen und mich direkt in ihr Team aufnahmen.

Es war sehr spannend für mich, Bereiche zu finden und zu benennen, in denen ich die Mitarbeiter schulen würde. Genauere Dokumentation aller Untersuchungen, sichere Methoden in kurzer Zeit den Zustand eines Patienten zu erfassen, gerade auch in all dieser Enge und Lautstärke. Auch konnte ich sehen, wie sehr Abhängigkeit ein Thema unter der Bevölkerung und der Menschen in den Slums ist und begann auch dafür Kursmaterial zusammenzustellen.

Ich war sehr traurig, als wir alle merkten, dass wir wegen der Corona Krise nicht in Kolkata bleiben können, denn die Arbeit, die Calcutta Rescue macht, ist so wichtig und ich freute mich sehr, Teil dessen zu sein. Aber ich hoffe, irgendwann in Zukunft in diese aufregende Stadt und zu den Projekten zurückkehren zu können“

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