Erfolg im Strassenmedizin-Programm

Pram Sagar Paswan wird doppelt geheilt.

Pram Sagar als er die Klinik das erste Mal besuchte.

Im Februar 2014 entdeckten Mitarbeitende des Strassenmedizin-Programms einen Patienten, der sowohl Lepra- als auch Tuberkulose-Symptome zeigte. Der 28-jährige Prem Sagar Paswan fühlte sich während der vergangenen eineinhalb Jahre ständig krank, aber aus Armut und Unwissenheit war er nie zum Arzt gegangen.

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Ausrottung der Lepra

72 Leprakranke beteilgten sich an den Diskussionen.

Calcutta Rescue feiert den Welt-Lepra-Tag.

Lepra ist eine chronische Infektionskrankheit, welche durch das Bakterium Mycobacterium leprae verursacht wird und die Menschheit schon seit Beginn der Zivilisation heimsucht. Trotz der Anstrengungen der Weltgesundheitsorganisation zur Ausrottung der Krankheit werden auch heute noch weltweit jedes Jahr 230‘000 neue Fälle entdeckt, davon 60% in Indien.

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Kampf gegen HIV/AIDS im Aufschwung

53% weniger jährliche Neuinfektionen.

india

Quelle: UNAIDS.org

Der Welt-AIDS-Tag, der seit 1988 immer am 1. Dezember begangen wird, will das Bewusstsein für die Infektion mit dem HI-Virus und deren Manifestation als AIDS verstärken. Regierungen, Gesundheitsbehörden, Nichtregierungsorganisationen, aber auch Einzelpersonen auf der ganzen Welt begehen diesen Tag mit verschiedenen Anlässen wie Informationsveranstaltungen zur Vorbeugung und Kontrolle von HIV/AIDS.

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Sehtests fördern die Lernfähigkeit von Schulkindern

Kostenlose Brillen und Sehtests für die Kinder.

Beim Augentest.

Regelmässige Augenuntersuchungen sind der beste und einfachste Weg, um das Augenlicht zu schützen, denn viele Krankheiten, welche die Augen gefährden, können geheilt oder verlangsamt werden, wenn sie früh genug erkannt werden.

 

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Fussball in Indien

Alessandra Ciullo – Physiotherapeutin – Fussballtrainerin – Voluntärin

Nachdem ich die erste Woche damit verbrachte, mich in Kalkutta einzuleben, das Team kennenzulernen und die Kliniken und Schulen von Calcutta Rescue zu besuchen, stand für mich fest, in welchen Bereichen ich tätig sein würde. Nebst der Physiotherapie wurde ich angefragt, ob ich an der Calcutta Rescue Schule Sport bzw Fussball unterrichten könne.

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Mit Seife gegen Krankheiten

200 Millionen Menschen waschen gemeinsam ihre Hände

Der jährliche Welttag des Händewaschens dient dazu, das Bewusstsein für die Wichtigkeit des Händewaschens zu schärfen. Durch Händewaschen mit Seife können einfach, effizient und kostengünstig Krankheiten vorgebeugt und Leben gerettet werden.

Der erste weltweite Tag des Händewaschens fand 2008 statt. An diesem Tag wuschen sich über 120 Millionen Kinder in mehr als 70 Ländern ganz bewusst mit Seife die Hände. Seither nehmen jedes Jahr über 200 Millionen Menschen in rund 100 Ländern an den Veranstaltungen zu diesem Tag teil.

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Die Reise eines Jungen

Miraj kämpft gegen Tuberkulose und gewinnt einen Preis

Der 10 Jahre alte Miraj Ahmed wurde im November 2014 zur Behandlung der Tuberkulose in eine der Kliniken von Calcutta Rescue aufgenommen.

Miraj wohnt mit seinen Eltern und seinen zwei Geschwistern in einem kleinen Zimmer in einem Elendsviertel in Belgachia, einem Stadtteil von Kolkata. Viele seiner Verwandten sind direkte Nachbarn und alle leben sie auf engem Raum zusammen.

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Die Mädels legen nach

Immer mehr Mädchen gehen auf die weiterführende Schule

Die Zahl der Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren, welche eine weiterführende Schule besuchen, nahm in Indien in den letzten Jahren rasant zu. Sie ist heute um 64% höher als vor 10 Jahren und es sind vor allem die Mädchen, die zulegen. Westbengalen hinkt mit einer Zunahme von 53% den anderen Landesteilen aber hinterher.

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Vitamin-Engel schützen Kinder

Aufklärung in Slum Nondanga

In Indien haben 62% der Kinder im Vorschulalter einen Vitamin-A-Mangel, ein erschreckend hoher Prozentsatz, da dieser Mangel zu Erblindung führen kann und für bis zu einem Viertel der Kindersterblichkeit bei den unter Fünfjährigen verantwortlich ist. Die Weltgesundheitsorganisation klassiert denn auch den Vitamin-A-Mangel als ernsthaftes gesellschaftliches Gesundheitsproblem in Indien.

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Dank MRI die richtige Behandlung

Ranjan Haldar geht wieder

Der 52-jährige Ranjan Haldar und seine Frau leben in armen Verhältnissen in einem Stadtteil von Kolkata. Er ist arbeitslos, seine Frau verdient als Haushalthilfe 2000 Rupien (ca. 30 CHF) im Monat.

Im Mai dieses Jahres traten bei Ranjan plötzlich schwerste Bauchkrämpfe und Probleme beim Wasserlösen auf. Die Untersuchungen in einem staatlichen Spital ergaben als Ursache einen Leistenbruch und Nierensteine.

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Kostenlose Behandlung

Die Regierung Westbengalens kündet kostenlose Behandlung der häufigsten Krankheiten an

 

Verschiedene Regierungen wie etwa diejenige von Grossbritannien sind der Meinung, dass Indien ihre Hilfe aufgrund des rasanten Wachstums und der Entwicklungsfortschritte in den letzten zehn Jahren nicht mehr benötigt. Warum sollten Sie also eine kleine Hilfsorganisation wie Calcutta Rescue weiterhin unterstützen, die beinahe vollständig von Privatpersonen wie Ihnen finanziert wird?

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Ein Jahr voller Geschichten

Der Kinderpsychologe James Fox berichtet von seinen Erfahrungen

Der englische Kinderpsychologe Dr. James Fox arbeitete 2014 als Volontär bei Calcutta Rescue. Er war einerseits Koordinator der Freiwilligeneinsätze und Ansprechperson für die anderen Volontärinnen und Volontäre, andererseits setzte er seine Fähigkeiten als Kinderpsychologe dafür ein, Kindern und Jugendlichen der Schulen von Calcutta Rescue bei der Verarbeitung der verschiedensten Traumen zu helfen.

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Eröffnung von Nimtala

Erweiterung des Strassenmedizin-Programms mit neuer Klinik

nimtala_clinic_frontEine neue Klinik wurde Anfang November eröffnet und wird 10‘000 zusätzliche gratis Sprechstunden anbieten können. Calcutta Rescue hat im Mai 2015 beschlossen, das bisherige Strassenmedizin-Programm zu erweitern.

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Auf dem Weg zur Genesung

Liyakat Kazi wird wieder gesund!

Liyakat Kazi besuchte in den 1990er Jahren die Schule Nr. 1 von Calcutta Rescue, bis sein Vater bei einem Busunfall schwer verletzt wurde. Zu der Zeit besuchte er die 4. Klasse und lebte mit seinen Eltern und drei Geschwistern in einem Slum. Nach dem Unfall seines Vaters musste er die Schule verlassen, um seine Familie finanziell zu unterstützen. Er arbeitete als Rikscha-Zieher  und verdiente so 3500 Rupien (ca. 50 CHF) pro Monat.

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Street Medicine 2015

Aus der Ambulanz wird eine Klinik

Gebäude an der Jorasanka Road

Wann ist eine Ambulanz keine Ambulanz mehr? Wenn sie sich in eine neue Strassenmedizin-Klinik verwandelt!

Genau das passierte, nachdem in unserem letzten Newsletter angekündigt wurde, dass eine zweite Ambulanz gefunden und eingerichtet werden sollte, um Bedürftige in den Slums von Kolkata zu versorgen.

Die Nachfrage nach den Hilfsangeboten, die Calcutta Rescue in der gegenwärtigen Ambulanz am Nimtollah Ghat  bereit stellt, ist enorm und an vier Tagen pro Woche wird eine grosse Zahl obdachloser Kranker behandelt. Sie kommen mit den vielfältigsten Problemen wie Verbrennungen, Verletzungen und Tuberkulose. Deswegen wurde entschieden, in der Gegend  ein kleines Gebäude zu mieten anstatt einen zweiten Ambulanzwagen anzuschaffen. Weiterlesen

International Meeting 2015 – Bristol UK

Mit Begeisterung und Hingabe

IM Bristol 2015

Im Mai 2015 fand das alljährliche internationale Treffen zwischen den Unterstützungsgruppen in Europa und Nordamerika und einer Delegation von Calcutta Rescue aus Kolkata statt. Die englische Unterstützungsgruppe lud hierzu nach Bristol ein. Aus Kolkata waren der 85-jährige Dr. Jack Preger, Gründer von Calcutta Rescue und engagiert wie eh und je, die Geschäftsführerin Saira Stephanos, die Finanzchefin Ruby Sen sowie Shomir Choudhuri, Mitglied des Verwaltungsrats von Calcutta Rescue, angereist.

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Eindrücklicher Film über die Arbeit von Calcutta Rescue

Der Kanadier John Versteege filmte vor Ort

Der Kanadier John Versteege hat einen neuen eindrücklichen Kurzfilm über die Arbeit von Calcutta Rescue gedreht.

Der Film beginnt mit Bildern von Kolkatas wohlhabenden Strassen und Geschäften, bevor er in die Schulen und Kliniken von Calcutta Rescue wechselt. Am Ende begleitet er drei sauber gekleidete Kinder nach Hause. Die Szenen zeigen ungeschönt die harsche Lebenswirklichkeit von Abertausenden in Kolkata: eines der Kinder lebt unter einer Strassenüberführung, das zweite unter einem Plastikverdeck umgeben von Unrat und das dritte hat kein Dach über dem Kopf und schläft mit seinen Eltern auf dem Strassenpflaster am Ufer des Flusses Hoogly.

Ein neues Haus für die Schule

Gebührende Räume für unsere Schüler

Das neue Schulgebäude 2015

Calcutta Rescue hat erfolgreich Verhandlungen für den Erwerb eines Gebäudes geführt, um dort eine Schule einzurichten. Diese neue Schule wird die Schule Nr. 10 ersetzen, die aus allen Nähten platzt. Das neue Schulgebäude, das ganz in der Nähe des alten gelegen ist, ist mit 370 Quadratmetern wesentlich grösser, ist hell und hat hohe Decken. Es gibt drei Stockwerke, eine Dachterrasse und Balkone.

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News von der Chitpur Lepra Klinik

Der Kampf gegen Lepra geht weiter

Physiotherapie für Lepra Kranke

Saira Stephanos, die Geschäftsführerin von Calcutta Rescue teilte mit, dass die westbengalische Regierung die Behandlung und Betreuung von Leprakranken durch die Organisation nunmehr zur Kenntnis genommen hat. Offiziell gilt Lepra in Indien als ausgerottet, aber Calcutta Rescue entdeckt immer wieder neue Fälle. Frau Stephanos erklärte, dass die Regierung Westbengalens nun versprochen hat, das Lepra-Programm von Calcutta Rescue künftig zu unterstützen. „Wir wissen, wie wichtig die Arbeit von Calcutta Rescue ist“, so die Aussage.

Zwei Volontäre arbeiten zurzeit in der Chitpur-Klinik, der Lepra-Klinik von Calcutta Rescue mit, um die Wunderversorgung weiter zu verbessern.

 

In gleicher Mission wie „Ärzte ohne Grenzen“

Guter Ruf bei HIV Behandlungen

Dr. Jack Preger

Dr.Jack, der die Behandlung von HIV-Erkrankten durch Calcutta Rescue immer vorangetrieben hat, teilte mit, dass ein besorgniserregender Anstieg von gefährlichen Pilzinfektionen und Netzhautinfektionen zu beobachten ist. Deswegen benötige die Organisation einen zusätzlichen Arzt.

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