Dank MRI die richtige Behandlung

Ranjan Haldar geht wieder

Der 52-jährige Ranjan Haldar und seine Frau leben in armen Verhältnissen in einem Stadtteil von Kolkata. Er ist arbeitslos, seine Frau verdient als Haushalthilfe 2000 Rupien (ca. 30 CHF) im Monat.

Im Mai dieses Jahres traten bei Ranjan plötzlich schwerste Bauchkrämpfe und Probleme beim Wasserlösen auf. Die Untersuchungen in einem staatlichen Spital ergaben als Ursache einen Leistenbruch und Nierensteine.

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Kostenlose Behandlung

Die Regierung Westbengalens kündet kostenlose Behandlung der häufigsten Krankheiten an

 

Verschiedene Regierungen wie etwa diejenige von Grossbritannien sind der Meinung, dass Indien ihre Hilfe aufgrund des rasanten Wachstums und der Entwicklungsfortschritte in den letzten zehn Jahren nicht mehr benötigt. Warum sollten Sie also eine kleine Hilfsorganisation wie Calcutta Rescue weiterhin unterstützen, die beinahe vollständig von Privatpersonen wie Ihnen finanziert wird?

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Ein Jahr voller Geschichten

Der Kinderpsychologe James Fox berichtet von seinen Erfahrungen

Der englische Kinderpsychologe Dr. James Fox arbeitete 2014 als Volontär bei Calcutta Rescue. Er war einerseits Koordinator der Freiwilligeneinsätze und Ansprechperson für die anderen Volontärinnen und Volontäre, andererseits setzte er seine Fähigkeiten als Kinderpsychologe dafür ein, Kindern und Jugendlichen der Schulen von Calcutta Rescue bei der Verarbeitung der verschiedensten Traumen zu helfen.

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Eröffnung von Nimtala

Erweiterung des Strassenmedizin-Programms mit neuer Klinik

nimtala_clinic_frontEine neue Klinik wurde Anfang November eröffnet und wird 10‘000 zusätzliche gratis Sprechstunden anbieten können. Calcutta Rescue hat im Mai 2015 beschlossen, das bisherige Strassenmedizin-Programm zu erweitern.

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Auf dem Weg zur Genesung

Liyakat Kazi wird wieder gesund!

Liyakat Kazi besuchte in den 1990er Jahren die Schule Nr. 1 von Calcutta Rescue, bis sein Vater bei einem Busunfall schwer verletzt wurde. Zu der Zeit besuchte er die 4. Klasse und lebte mit seinen Eltern und drei Geschwistern in einem Slum. Nach dem Unfall seines Vaters musste er die Schule verlassen, um seine Familie finanziell zu unterstützen. Er arbeitete als Rikscha-Zieher  und verdiente so 3500 Rupien (ca. 50 CHF) pro Monat.

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Street Medicine 2015

Aus der Ambulanz wird eine Klinik

Gebäude an der Jorasanka Road

Wann ist eine Ambulanz keine Ambulanz mehr? Wenn sie sich in eine neue Strassenmedizin-Klinik verwandelt!

Genau das passierte, nachdem in unserem letzten Newsletter angekündigt wurde, dass eine zweite Ambulanz gefunden und eingerichtet werden sollte, um Bedürftige in den Slums von Kolkata zu versorgen.

Die Nachfrage nach den Hilfsangeboten, die Calcutta Rescue in der gegenwärtigen Ambulanz am Nimtollah Ghat  bereit stellt, ist enorm und an vier Tagen pro Woche wird eine grosse Zahl obdachloser Kranker behandelt. Sie kommen mit den vielfältigsten Problemen wie Verbrennungen, Verletzungen und Tuberkulose. Deswegen wurde entschieden, in der Gegend  ein kleines Gebäude zu mieten anstatt einen zweiten Ambulanzwagen anzuschaffen. Weiterlesen

International Meeting 2015 – Bristol UK

Mit Begeisterung und Hingabe

IM Bristol 2015

Im Mai 2015 fand das alljährliche internationale Treffen zwischen den Unterstützungsgruppen in Europa und Nordamerika und einer Delegation von Calcutta Rescue aus Kolkata statt. Die englische Unterstützungsgruppe lud hierzu nach Bristol ein. Aus Kolkata waren der 85-jährige Dr. Jack Preger, Gründer von Calcutta Rescue und engagiert wie eh und je, die Geschäftsführerin Saira Stephanos, die Finanzchefin Ruby Sen sowie Shomir Choudhuri, Mitglied des Verwaltungsrats von Calcutta Rescue, angereist.

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Eindrücklicher Film über die Arbeit von Calcutta Rescue

Der Kanadier John Versteege filmte vor Ort

Der Kanadier John Versteege hat einen neuen eindrücklichen Kurzfilm über die Arbeit von Calcutta Rescue gedreht.

Der Film beginnt mit Bildern von Kolkatas wohlhabenden Strassen und Geschäften, bevor er in die Schulen und Kliniken von Calcutta Rescue wechselt. Am Ende begleitet er drei sauber gekleidete Kinder nach Hause. Die Szenen zeigen ungeschönt die harsche Lebenswirklichkeit von Abertausenden in Kolkata: eines der Kinder lebt unter einer Strassenüberführung, das zweite unter einem Plastikverdeck umgeben von Unrat und das dritte hat kein Dach über dem Kopf und schläft mit seinen Eltern auf dem Strassenpflaster am Ufer des Flusses Hoogly.

Ein neues Haus für die Schule

Gebührende Räume für unsere Schüler

Das neue Schulgebäude 2015

Calcutta Rescue hat erfolgreich Verhandlungen für den Erwerb eines Gebäudes geführt, um dort eine Schule einzurichten. Diese neue Schule wird die Schule Nr. 10 ersetzen, die aus allen Nähten platzt. Das neue Schulgebäude, das ganz in der Nähe des alten gelegen ist, ist mit 370 Quadratmetern wesentlich grösser, ist hell und hat hohe Decken. Es gibt drei Stockwerke, eine Dachterrasse und Balkone.

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News von der Chitpur Lepra Klinik

Der Kampf gegen Lepra geht weiter

Physiotherapie für Lepra Kranke

Saira Stephanos, die Geschäftsführerin von Calcutta Rescue teilte mit, dass die westbengalische Regierung die Behandlung und Betreuung von Leprakranken durch die Organisation nunmehr zur Kenntnis genommen hat. Offiziell gilt Lepra in Indien als ausgerottet, aber Calcutta Rescue entdeckt immer wieder neue Fälle. Frau Stephanos erklärte, dass die Regierung Westbengalens nun versprochen hat, das Lepra-Programm von Calcutta Rescue künftig zu unterstützen. „Wir wissen, wie wichtig die Arbeit von Calcutta Rescue ist“, so die Aussage.

Zwei Volontäre arbeiten zurzeit in der Chitpur-Klinik, der Lepra-Klinik von Calcutta Rescue mit, um die Wunderversorgung weiter zu verbessern.

 

Danke Dipti Mukherjee

Der wohltuende Hunger und Durst nach Wissen.

Dipti Mukherjee

Die 54-jährige Dipti Mukherjee steht seit fast 20 Jahren mit den Schulen von Calcutta Rescue in Verbindung. Sie unterrichtet an der Talapark-Schule Schülerinnen und Schüler bis zur 12. Stufe in Bengali, Geschichte und Geographie und bringt ihnen allgemeine Verhaltensregeln bei. Sie hat einen Masterabschluss in Bengali sowie einen Bachelorabschluss in Bildungswissenschaft, welche auf die Lehrerausbildung ausgerichtet ist. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie im Stadtteil Tollygunge und ist stolz, ein Teil von Calcutta Rescue zu sein.

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Gold wert

Mrs. Ruby Senn hat die Bilanz im Griff

Mrs. Ruby Sen

Ruby Sen ist Finanzchefin von Calcutta Rescue und begann ihre Arbeit bei der Organisation im Jahr 2009.
Ruby stammt aus Kolkata, verbrachte aber einen grossen Teil ihrer Kindheit in Mumbai. Doch nach der Grundschule kehrte sie nach Kolkata zurück und besuchte dort die angesehene Ashok Girls‘ High School. Anschliessend studierte sie Handel an der Universität von Kolkata und machte zusätzlich noch einen Abschluss in Wirtschaftsprüfung.

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Auf der Karriereleiter aus dem Slum

Mongal Paswan, eine Erfolgsgeschichte

Mongal Paswan

Der heute 22-jährige Mongal Paswan kam mit 5 Jahren zum ersten Mal zu Calcutta Rescue und besuchte die Schule Nr. 1. Er lebt mit seinen Eltern in einer Plastikhütte in einem Slum von Kolkata. Seine beiden Geschwister sind nach ihrer Heirat weggezogen. Mongals Vater ist Tagelöhner und verdient rund 4.000 Indische Rupien (CHF 59.-) im Monat. Seine Mutter, eine Hausfrau, beklagte immer wieder die schmutzigen und zum Lernen völlig ungeeigneten Wohnverhältnisse.

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Viel gelehrt. Unendlich viel gelernt.

Gabriela Meier im Dienst von besonderen Menschen

Gabriela mit Jayati in der Talapark School

Die 62-jährige Gabriela Meier aus der Schweiz arbeitete von November 2014 bis März 2015 als Volontärin in den Schulen und im Behinderten-Programm von Calcutta Rescue. Diese Freiwilligenarbeit war eine logische Konsequenz ihres bisherigen Arbeitslebens. Sie sagt: „Ich habe immer, aber in unterschiedlichen Aufgabenbereichen, mit Menschen gearbeitet, die letzten 12 Jahre mit Menschen mit körperlicher und/oder psychischer Behinderung. Der Wunsch, diese Arbeit in einer sehr viel einfacheren Umgebung zu machen, wurde immer stärker. Mit diesen „besonderen Menschen” oder „otherwise talented people” („anders begabten Menschen“), wie sie in Indien auch genannt werden, zu arbeiten, bereitete mir am meisten Freude. Diese Menschen haben einen besonderen Platz in meinem Herzen.“

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Wir behandeln Ananda Kara

Hoffnung für den an Leukämie erkrankten Buben.

Ananda Kara (6-jährig)

Der sechsjährige Ananda Kara lebt mit fünf Familienmitgliedern in einer kleinen Bretterbude ohne Elektrizität im Dorf Paschim Chop im Distrikt Midnapore von Westbengalen. Die Familie lebt vom Gehalt,das Anandas Vater als Tagelöhner verdient. Das sind etwa 1‘600 Indische Rupien (CHF 23.-) pro Monat. Anandas Aufregung war gross, als er wie sein älterer Bruder im letzten Jahr endlich zur Schule gehen durfte. Wie auch alle anderen neuen Schulkinder platzte er fast vor stolz an seinem ersten Schultag.

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Akute lymphoblastische Leukämie!

Wie wird man damit fertig?

Quelle: Vashidonsk/wikimedia commons

Die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) ist eine bösartige Bluterkrankung, bei welcher Vorstufen der weissen Blutkörperchen (Lymphoblasten) entarten und zu bösartigen Leukämiezellen werden. Die ALL ist eine seltene Krankheit, stellt aber die häufigste Krebserkrankung bei Kindern dar. „Akut“ bedeutet, dass die Leukämie sehr plötzlich auftritt und schnell voranschreitet; unbehandelt führt sie innert weniger Wochen zum Tod.

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Kids und Bits.

Computer in den Schulen von Calcutta Rescue

Volle Konzentration im Computerkurs.

Computerkenntnisse sind heute grundlegende Berufsanforderungen und sogar im Alltag notwendig. Ob für Recherchearbeiten oder um einen Aufsatz zu schreiben, Schülerinnen und Schüler brauchen schon vor dem Berufsleben Computerkenntnisse und diejenigen, die entsprechende Kompetenzen haben, sind besser für den Beruf oder ein Studium gerüstet. Deswegen sollte Basis-Computerunterricht in jedem Stundenplan eingeschlossen sein. So hat denn auch der Bildungsausschuss von Westbengalen den Computerunterricht zu einem Hauptfach erklärt. Doch die staatlichen Schulen von Westbengalen sind längst noch nicht alle mit Computern ausgestattet.

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Die Zukunft an Bord

Dank Ihrer Unterstützung!

Dank ihrer Spende!

Eigentlich wissen wir ja alles über die prekäre Lage Indiens auf manch einem Gebiet. So haben beispielsweise, obwohl Indien über 20 Atomkraftwerke betreibt, 400 Millionen Inder keinen Zugang zu Energie. Doch gibt es auch Ansätze zur Hoffnung. Wenn aus Indiens 1,2 Milliarden Menschen ca. 30% zwischen 0 und 14 Jahren alt sind und in Deutschland lediglich 13% begreift man, wie jung diese Nation ist.

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Eine weitere Erfolgsgeschichte

Mary Naskar macht Fortschritt dank Herzschrittmacher

Mary Naskar

Mary Naskar

Mary Naskar ist 55 Jahre alt und lebt in der Gegend von Thakurpukur. Ihre Kinder starben vor einigen Jahren, da sich die Familie eine medizinische Behandlung nicht leisten konnte. Seit dem Tod ihres Mannes ist Sie nun völlig auf sich selber gestellt. Nur ihre Nichten, die in der Nähe wohnen, schauen bei ihr vorbei, wenn es ihr sehr schlecht geht. Mary leidet an Schilddrüsenunterfunktion und Nierensteinen, nimmt aber ihre Medikamente schon lange nicht mehr ein, da sie diese nicht bezahlen kann. Sie verdient als Zimmermädchen 1000 indische Rupien (15 CHF) pro Monat.

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