Rauswurf in Talapark

Rauswurf in Talapark – Photo CR

Rauswurf der Bewohnerinnen und Bewohner von Talapark

Allen Leuten, die in den Hütten gegenüber der Talapark-Klinik und -Schule von Calcutta Rescue und in den Slumwohnungen der umliegenden Strassen leben, wurde an einem Samstag der Mietvertrag gekündigt. Die Regierung von Kolkata gab den etwa 150 Personen nur eine Woche, um ihr Zuhause zu verlassen. Dann wurden ihre Behausungen zusammen mit ihrem wenigen Hab und Gut zerstört. Die Leute wandten sich an einen lokalen Rat, der ihnen erlaubte, in einer Notschlafstelle in der Nähe zu übernachten. Dort gibt es zwei grosse, offene Hallen, eine für Männer und eine für Frauen. Sie müssen die Notschlafstelle jeweils um 6 Uhr morgens verlassen und es gibt keine Vorkehrungen für die Aufbewahrung ihre Besitztümer. Einigen ist es gelungen, das Meiste ihrer Habseligkeiten zu retten, aber viele haben fast ihren gesamten Besitz  verloren. Die Überreste der zerstörten Hütten, Betten, Töpfe und Pfannen liegen immer noch in der Gegend verstreut.

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Mina, GBV- Überlebende, kämpft für ihre Rechte

Mina, GBV-Überlebende, kämpft für ihre Rechte

Mina, eine Überlebende, kann jetzt ihr Leben mit Nähen verdienen – Photo by CR

Mina wird wegen einer Schilddrüsenerkrankung in der Talapark-Klinik behandelt und sie kommt auch mit ihrem kleinen Sohn zur nachgeburtlichen Versorgung in die Klinik. Es stellte sich heraus, dass sie seit ihrer Heirat körperlicher, emotionaler, finanzieller, sexueller und verbaler Gewalt ausgesetzt ist. Ein Mann, der bereits verheiratet ist und eine Familie hat, entführte Mina und heiratete sie. Innerhalb eines Jahres wurde sie schwanger und erlebte extremen Missbrauch durch ihren Mann und seine erste Frau.

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Sahitza, GBV- Überlebende, ist nun Schneiderin

Sahitza, GBV-Survivor, zeigt ihr neues Diplom – Photo by CR

Sahitza, GBV-Überlebende, ist nun Schneiderin 

Sahizta leidet an Epilepsie und kommt seit ihrer Kindheit zu Calcutta Rescue zur Behandlung.
Wegen ihrer Erkrankung wurde sie von ihren Verwandten und Nachbarn als verrückt bezeichnet und ständig von ihnen schikaniert. Sie erlitt enorme physische und emotionale Gewalt. Sahizta wurde depressiv und ängstlich und unternahm mehrere Suizidversuche. Seit Januar dieses Jahres wird sie nun von der Beraterin von Calcutta Rescue betreut.

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