Möglichkeiten erschaffen, Leben verändern.

Möglichkeiten erschaffen, Leben verändern.

CEO Jaydeep Chakraborty am IM 2019 – Photo by S.Duggan

Wir sind zurück vom Internationalen Treffen in Amsterdam. Erfüllt mit Freude und viel Motivation. „Sehr inspirierend“, „sehr beeindruckend“, „voller Energie“, „so gut organisiert“. Das waren ein paar Stimmen von Teilnehmern in der Abschlussrunde und wir, aus der Stiftung Calcutta Rescue, stimmen dem vollstens zu.

Alle Teilnehmer der sechs Länder waren beeindruckt und mitgerissen von der neuen Strategie, die Arbeit auf drei feste Pfeiler zu stellen und dadurch viel ganzheitlichere Unterstützung zu gewährleisten. Zuvor war es meist einer der Pfeiler, oder auch zwei, nie alle drei. Nun werden in die Slums integriert: Gesundheitsversorgung, Bildung und die Verbesserung der täglichen Lebensbedingungen.

Die neue Vision – Möglichkeiten erschaffen, Leben verändern – wird tausende arme Menschen erreichen, die in den Slums in Kolkata leben.

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Rauswurf in Talapark

Rauswurf in Talapark – Photo CR

Rauswurf der Bewohnerinnen und Bewohner von Talapark

Allen Leuten, die in den Hütten gegenüber der Talapark-Klinik und -Schule von Calcutta Rescue und in den Slumwohnungen der umliegenden Strassen leben, wurde an einem Samstag der Mietvertrag gekündigt. Die Regierung von Kolkata gab den etwa 150 Personen nur eine Woche, um ihr Zuhause zu verlassen. Dann wurden ihre Behausungen zusammen mit ihrem wenigen Hab und Gut zerstört. Die Leute wandten sich an einen lokalen Rat, der ihnen erlaubte, in einer Notschlafstelle in der Nähe zu übernachten. Dort gibt es zwei grosse, offene Hallen, eine für Männer und eine für Frauen. Sie müssen die Notschlafstelle jeweils um 6 Uhr morgens verlassen und es gibt keine Vorkehrungen für die Aufbewahrung ihre Besitztümer. Einigen ist es gelungen, das Meiste ihrer Habseligkeiten zu retten, aber viele haben fast ihren gesamten Besitz  verloren. Die Überreste der zerstörten Hütten, Betten, Töpfe und Pfannen liegen immer noch in der Gegend verstreut.

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Physiotherapie für Jitu mit Alex

Jisu in der Behandlung mit Alex – Photo by CR

Physiotherapie für Jitu mit Alex – erzählt von Sean Duggan (UK)

Ich höre den 34-jährigen Jitu kurz wimmern, als Alex H., die freiwillige Physiotherapeutin aus Deutschland, sein linkes Bein aufhebt und beginnt, die Seite des Knies zu massieren. Sie beobachtet sein Gesicht, obwohl auch ein Dolmetscher im winzigen Zimmer ist. Der Raum ist gleich neben der Nimtala-Klinik und wird an zwei Vormittagen in der Woche für Physiotherapie-Behandlungen benutzt. Der Dolmetscher erklärt Jitu im Detail, was Alex macht, und gibt ihr wertvolle Rückmeldung, wie es sich für ihn anfühlt.
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Mina, GBV- Überlebende, kämpft für ihre Rechte

Mina, GBV-Überlebende, kämpft für ihre Rechte

Mina, eine Überlebende, kann jetzt ihr Leben mit Nähen verdienen – Photo by CR

Mina wird wegen einer Schilddrüsenerkrankung in der Talapark-Klinik behandelt und sie kommt auch mit ihrem kleinen Sohn zur nachgeburtlichen Versorgung in die Klinik. Es stellte sich heraus, dass sie seit ihrer Heirat körperlicher, emotionaler, finanzieller, sexueller und verbaler Gewalt ausgesetzt ist. Ein Mann, der bereits verheiratet ist und eine Familie hat, entführte Mina und heiratete sie. Innerhalb eines Jahres wurde sie schwanger und erlebte extremen Missbrauch durch ihren Mann und seine erste Frau.

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Sahitza, GBV- Überlebende, ist nun Schneiderin

Sahitza, GBV-Survivor, zeigt ihr neues Diplom – Photo by CR

Sahitza, GBV-Überlebende, ist nun Schneiderin 

Sahizta leidet an Epilepsie und kommt seit ihrer Kindheit zu Calcutta Rescue zur Behandlung.
Wegen ihrer Erkrankung wurde sie von ihren Verwandten und Nachbarn als verrückt bezeichnet und ständig von ihnen schikaniert. Sie erlitt enorme physische und emotionale Gewalt. Sahizta wurde depressiv und ängstlich und unternahm mehrere Suizidversuche. Seit Januar dieses Jahres wird sie nun von der Beraterin von Calcutta Rescue betreut.

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Tuli Chatterjee – Ausbildung-Beraterin bei CR

Tuli Chatterjee – Ausbildung-Beraterin bei CR – „Die Kinder zählen auf mich!“ – Photo by CR

Tuli Chatterjee – Ausbildung-Beraterin in der Schule von CR
Wie talentiert und fleissig die Kinder aus den Slums auch sein mögen, zwischen ihrer Lebensperspektive und der Berufs- und Bildungswelt besteht eine grosse Kluft. Tuli Chatterjee hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihnen zu helfen, diesen Graben zu überwinden. Im November 2018 wurde sie von Calcutta Rescue eingestellt zur Unterstützung der Jugendlichen der Calcutta-Rescue-Schulen bei ihrem Werdegang und zur Vermittlung von Lehrstellen. Bereits hat sie für fünf Mädchen, welche die Schule abgebrochen hatten, einen dreimonatigen Kosmetikkurs organisiert.

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Ein neues Dach für die Nimtala Klinik

Ein neues Dach für Nimtala – Photo by Alan Joan Costa

Ein neues dach für die Nimtala Klinik

Calcutta Rescues Nimtala Kinik, zwischen einer lauten Strasse und ein Bahngleis, ist eine wirkliche Strassenklinik.
Im vergangenen Jahr ist die Patientenzahl um 50% gestiegen – immer mehr (arme) Menschen konsultieren die Expertise des dortigen Teams an Wundspezialisten.
Die enge Ambulanz liegt in einem wirklich sehr bedürftigen Viertel und viele der Menschen, die dort auf den Strassen leben, haben ausgeprägte Wunden, die einer speziellen Langzeitbehandlung bedürfen. Weiterlesen

Massnahmen gegen Gewalt an Frauen

Pledge Swayam, Kolkata

Die Massnahmen von Calcutta Rescue und Swayam gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Seit Oktober 2017 arbeitet Calcutta Rescue mit Swayam, einer feministischen
Nichtregierungsorganisation, an der Entwicklung und Umsetzung eines Programms gegen  geschlechtsspezifische Gewalt. Zwei Ziele wurden zunächst vereinbart: Die Sensibilisierung der Mitarbeitenden von Calcutta Rescue für geschlechtsspezifische Gewalt und die Schulung von Schlüsselpersonen, um Betroffenen von geschlechtsspezifischer Gewalt eine optimale Betreuung zu ermöglichen. Die meisten Mitarbeitenden an vorderster Front haben inzwischen die Schulung absolviert. Sie haben gelernt, welches die Schlüsselhinweise bei einem Verdacht auf geschlechtsspezifische Gewalt sind, wie man mit Betroffenen umgeht und kommuniziert und wie wichtig dabei Empathie und Nichtdiskriminierung ist Weiterlesen