Editorial – Newsletter #17

Namaste

Liebe Spenderinnen und Spender

Zürich – Mumbai – Kolkata.und retour. Wieder einmal auf dem Weg nach Kolkata um neue Projekte zu besuchen und zukünftige zu planen, schwelgt mein Geist kurz und hält inne, um die letzten intensiven Wochen unserer Stiftung Revue passieren zu lassen. Die wunderbare Dokumentation „Doctor Jack“ , die nun in den letzten Wochen in den Deutschschweizer Kinos auch zu sehen war,  haben hunderte von neuen interessierten Menschen zu unserer Stiftung geführt.

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Massnahmenplan für die Schulen von Calcutta Rescue

Die Lehrpersonen von Calcutta Rescue haben einen Massnahmenplan zur Verbesserung des Unterrichts an den beiden Schulen der Organisation entwickelt.
Er ist das Resultat eines sehr produktiven Arbeitstreffens, an welchem auch Jaydeep Chakraborty, der neue CEO von Calcutta Rescue, und Wolfgang Köhler, Mitglied der deutschen Unterstützungsgruppe und pensionierter Schulleiter, teilnahmen.
Das Bildungsniveau in Westbengalen ist tief. So erreichen beispielsweise nur 25% der 8-Jährigen die für ihr Alter erwarteten Ziele im Lesen und Schreiben und weniger als ein Drittel der 14-Jährigen können dividieren.
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Die Talapark-Klinik

Die Talapark-Klinik von Calcutta Rescue ist gross – so gross, dass sie ein wenig einem Flugzeughangar ähnelt. 18‘000 Patientinnen und Patienten sind hier in den Registern erfasst, 90 Kranke werden täglich behandelt. Zum 30-köpfigen Team gehören unter anderem vier Ärztinnen und Ärzte, ein Physiotherapeut, auf Wunderversorgung spezialisierte Pflegefachpersonen oder die Frauen, welche den Bedürftigen Decken und eiweissreiche Zusatznahrung aushändigen.

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Kinderarbeit in den Ziegeleien und die Zusammenarbeit der Stiftung Calcutta Rescue mit KMWSC (Kolkatta Mary Ward Social Center)

Weltweit leben mehr als eine halbe Milliarde Kinder in Gebieten mit extremer Hochwassergefahr und knapp 160 Millionen Kinder in Gebieten mit starker Trockenheit.  Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass 26 Prozent der 6,6 Millionen Sterbefälle bei Kindern unter fünf Jahren mit umweltbezogenen Ursachen und Bedingungen in Verbindung stehen. Darüber hinaus sind Kinder überproportional stark von Umweltverschmutzung betroffen, und zwar nicht nur in Bezug auf die Sterblichkeitsraten, sondern auch hinsichtlich ihrer kognitiven und körperlichen Entwicklung. Solche sich verändernden Umweltbedingungen haben erhebliche Auswirkungen auf die Lebensbedingungen von Kindern und können dazu führen, dass diese in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse gedrängt werden.

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Dr. Marcello Scopazzini – un medico ticinese

Dr. Marcello Scopazzini- Für ein Jahr Volunteer-Arzt bei Calcutta Rescue

Ich heisse Marcello Scopazzini und habe soeben mein einjähriges Volontariat als medizinischer Mitarbeiter bei Calcutta Rescue begonnen. Ich löse Amy in dieser Funktion ab. Ich habe vor kurzem mein Medizinstudium (innere Medizin) in Grossbritannien abgeschlossen und plane, nach meinem Aufenthalt in Kolkata die Spezialisierung in Infektionskrankheiten zu beginnen.
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Thomas Schmid – mein Engagement als Apotheker in Indien bei Calcutta Rescue

Ein halbes Jahr von mir für Calcutta Rescue und ein halbes Jahr von den Menschen in Kolkata für mich – mein Engagement als Apotheker in Indien bei Calcutta Rescue

Thomas Schmid, Apotheker aus der Schweiz, hat sechs Monate bei Calcutta Rescue gearbeitet. Hier seine Gedanken zu seinem Freiwilligeneinsatz in Kolkata: „Ich war mit schweizerischer Leistungsmentalität nach Kolkata gekommen, merkte aber schnell, wie wichtig es ist, zuerst die Menschen kennenzulernen, mit denen ich zusammenarbeiten würde und welchen ich helfen wollte. Weiterlesen

DVD „Doctor Jack“ im Vorverkauf

Ab Januar 2018 ist die DVD „Doctor Jack“ erhältlich! Für alle, die den Film in den Kinos verpasst haben oder die, die es wieder sichten möchten oder verschenken möchten.
Sprache: französisch/english/hindi/bengali
mit deutschen Untertiteln

Vorverkauf: email an info@calcuttarescue.ch .

Verkaufspreis CHF 21 (inkl. Versandspesen in der Schweiz)

 

Die Schule Nr. 10 (Number Ten)

Wenn Sie einen Morgen in der Schule Nr. 10 von Calcutta Rescue verbringen würden, schlussfolgerten Sie mit Sicherheit, dass der wichtigste Punkt auf dem Stundenplan das Essen ist. Und damit hätten Sie Recht.

Sean Duggan, Mitglied der englischen Unterstützungsgruppe von Calcutta Rescue, besuchte während seines Aufenthaltes in Kolkata im Februar 2017 auch die Schule Nr. 10 von Calcutta Rescue. Über diese verfasste er im Rahmen einer Textserie unter dem Titel „Mein Zeugnis“ („I witness“) folgenden Bericht: Die Schule Nr. 10 Weiterlesen

Bekämpfung der Tuberkulose in Westbengalen mit CINI

Calcutta Rescue arbeitet bei der Bekämpfung der Tuberkulose in Westbengalen mit der Regierung und CINI zusammen

Die Tuberkulose ist nach wie vor die grösste Krankheitslast in Indien. Für über 60% der Tuberkulose-Kranken stellen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte die erste Anlaufstelle dar. Um die Tuberkulose wirksam anzugehen, braucht es eine Zusammenarbeit zwischen den privaten Gesundheitsversorgern und den staatlichen Stellen. Das revidierte nationale Tuberkulose-Kontrollprogramm (Revised National TB Control Program, RNTCP) unterstützt nun die an der Bekämpfung der Tuberkulose beteiligten NGOs mit Sach- und Finanzhilfe. Weiterlesen

Nasreen Khatoon – Patientin mit Tuberkulose

Nasreen Khatoon – Patientin mit Tuberkulose

„Ich hatte alle Hoffnung verloren, doch Calcutta Rescue schenkte mir ein neues Leben“. Das sagt die 35-jährige Nasreen Khatoon. Nasreen ist eine Tuberkulose-Patientin von Calcutta Rescue. Sie wohnt mit ihrem Ehemann und ihrem 8-jährigen Sohn in einer Ein-Zimmer-Behausung eines Slums unter misslichen Verhältnissen.
Ihr Mann ist Wachmann und verdient 8500 Rupien (ca. 130 CHF) pro Monat, was für den Unterhalt der Familie nicht ausreicht.

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Jaydeep Chakraborty – Letter to the CR supporters

Hervorgehoben

Dear Supporters,

It is a great honour for me to lead and serve Calcutta Rescue. Dr. Jack is an absolute legend and his selflessness and relentless devotion have left me in a state of awe and admiration. He, and the fiercely committed and loyal staff, supporters and volunteers have created a brilliant charity. Weiterlesen

Babita Chakraborty – die „Tuberkulose-Expertin“ von Calcutta Rescue

Babita Chakraborty, die allgemein als „Tuberkulose-Expertin“ von Calcutta Rescue bekannt ist, begann ihre Arbeit bei der Organisation zu der Zeit, als diese noch eine Trottoir-Klinik im Stadtteil Nimtala betrieb. Sie war damals 17 Jahre alt und bereits verheiratet. Da die finanzielle Situation sehr schwierig war und ihr Mann zudem an Asthma litt, musste sie die Verantwortung für die Familie übernehmen. Weiterlesen

Jaydeep Chakraborty ist neuer CEO

Seit Januar 2017 hat Calcutta Rescue einen neuen Geschäftsführer. Nach seinem Masterabschluss in Finance in London arbeitete Jaydeep Chakraborty als Berater und Finanzanalyst in London. Seit 10 Jahren ist Jaydeep nun schon in Indien und Verfolgte verschiedene Projekte um gegen die Armut vorzugehen. Als Geschäftsführer von Calcutta Rescue ist es sein Ziel mit Bildung und Förderung und der nötigen medizinischen Unterstützung sicherzustellen, dass den Armen geholfen wird.

BREAKING NEWS! ASIAN AWARDS

Dr. Jack, Kolkatas „Pavement Doctor“, wird zum ersten Westler, der bei den Asian Awards geehrt wird

Dr. Jack Preger MBE wurde zum Philanthrop des Jahres bei dieser asiatischen Preisverleihung in London (Freitag, 5. Mai 2017) benannt.  Weiterlesen

Editorial – Newsletter 16

Namasté liebe Spenderinnen und Spender,

Im 19. Jahrhundert schrieb der Reisende Ferdinand Tugnod de Lanoye
“Es gibt 100 Tore um nach Indien zu gelangen aber keines um Indien zu verlassen!“

Mir ging es wieder einmal so, als ich Anfang März von einem Besuch in Kolkata nach Hause kam. Weiterlesen

Auf der Suche nach einem Schulgebäude

Wolfgang Köhler, pensionierter Lehrer und Mitglied der deutschen Unterstützungsgruppe von Calcutta Rescue, verbrachte Anfang Jahr mehrere Wochen in Kolkata. Hier sein Bericht über seinen Aufenthalt:

Zurück aus Kolkata…

…nach sieben Wochen in dieser riesigen, oft chaotischen, lauten, ungemein farbigen und stets gastfreundlichen Stadt, mit vielen Besuchen und Gesprächen in den beiden Schulen von Calcutta Rescue und den anderen Projekten. Weiterlesen

Dakshineswar – wo Kinder ihr Leben riskieren, um an sauberes Wasser zu kommen

Es gibt keine bessere Art, die harsche Lebensrealität im Slum von Dakshineswar zu verstehen, als die Kinder beim Holen von Trinkwasser zu begleiten. Die Siedlung liegt am nördlichen Rand von Kolkata zwischen einer Strasse und einem Bahngleis. Mit einem Arsenal an Plastikbehältern bepackt suchen sich die Kinder einen Weg über eine vielbefahrene Strasse, von wo sie sich mithilfe von zusammengeknüpften Seilen über eine steile, sechs Meter hohe Betonböschung abseilen.Wenn sie ihre Behälter an einer Wasserpumpe aufgefüllt haben, müssen sie mit diesen die Böschung wieder erklimmen und die Strasse überqueren. Schon tagsüber ist das gefährlich und nachts noch viel mehr. Es erstaunt nicht, dass einige von ihnen schon von Lastwagen oder Autos angefahren worden sind. Auf der anderen Seite der Siedlung befindet sich die Haupttoilette – das Bahngleis. Vor ein paar Wochen wurde hier ein Junge von einem Zug erfasst. Weiterlesen

„Mein Zeugnis No. 7“ von Sean Duggan (UK)

Sean Duggan ist langjähriges Mitglied der englischen Unterstützungsgruppe von Calcutta Rescue und Journalist. Er hat im Februar 2017 die Projekte von Calcutta Rescue besucht und eine Serie von bewegenden Geschichten unter dem Stichwort „Mein Zeugnis“ („I witness“) geschrieben. Hier ist die siebte Geschichte dieser Serie:

Beharrlichkeit zahlt sich aus für das Strassenmedizin-Programm von Calcutta Rescue

Zehn Minuten nach Ankunft des Strassenmedizin-Busses von Calcutta Rescue im riesigen Slum von Canal West hängt bereits eine Reihe von Gesundheitserziehungs-Plakaten an einer Leine zwischen zwei Pfosten, ist ein Vordach am Heck des Busses aufgespannt und warten die ersten Kranken auf einer Holzbank im Schatten auf die ärztliche Konsultation. Weiterlesen

Internationales Meeting in Kolkata

Im Februar trafen sich Delegierte der Unterstützungsgruppe (SG) direkt vor Ort in Kolkata. Auch unserer Präsidentin Isabelle Hug und Ursula Gauch waren anwesend. Isabelle berichtet von ihrem Aufenthalt. „Das zweitägige International Meeting hat mich wieder einmal daran erinnert, wie wichtig unserer Arbeit ist. Ich habe so viel Inspiration und Kraft aus den Gesprächen mit den anderen SGs geschöpft. Zudem hatte ich dieses Jahr endlich die Möglichkeit nach Malda zu fahren. Weiterlesen

Karin berichtet aus Kolkata

Karin Bettschen, Pflegefachfrau aus der Schweiz, arbeitete während zwei Monaten als Volontärin bei Calcutta Rescue in Kolkata. Ihre Eindrücke beschreibt sie wie folgt:

Es war wohl etwas „überheblich“ von mir zu denken, dass ich mich mit meinen Erfahrungen, die ich während meinen verschiedenen Indienreisen sammeln konnte, rasch ans Arbeitsleben von Calcutta Rescue gewöhnen kann. Es ist a l l e s anders in Indien und in Kolkata, wenn man hier arbeitet. Weiterlesen