Anima Mukherjee tanzt für ihren Lebensunterhalt

Photo/Photos © Jacob Roos – On assignment for Calcutta Rescue

Anima Mukherjee tanzt für ihren Lebensunterhalt
Sieht man ihr Lächeln und ihren überschwänglichen Tanzstil, würde man nie erraten, wie sehr Anima Mukherjee in den letzten 15 Jahren gelitten hat.

Sieht man ihr Lächeln und ihren überschwänglichen Tanzstil, würde man nie erraten, wie sehr Anima Mukherjee in den letzten 15 Jahren gelitten hat.
Als sie 14 Jahre alt war, traten Hautveränderungen in ihrem Gesicht auf und es wurde bei ihr Lepra diagnostiziert. Kurz darauf identifizierte man die Krankheit auch bei ihrem Vater. Ihre Mutter war dem damit verbundenen sozialen Stigma nicht gewachsen und verliess Ehemann und Tochter. Nach der ersten Behandlung im Spital kam Anima in die Chitpur-Klinik, wo sie weiter betreut wurde.
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Dance Video– Thank you Sean, Jake & Rhys Lewis!

Making of Dance Video with Jake Roos @Photo CRK

Dance Video– Thank you Sean, Jake & Rhys Lewis!
Alles begann mit zwei jungen Tuberkulose-Patientinnen in der Talapark-Klinik von Calcutta Rescue im November letzten Jahres.

Youtube Preview 1 / Youtube Preview 2

#theworldscraziestdancevideo

Als sie erfuhren, dass der Test bei ihnen keine Tuberkelbakterien mehr nachgewiesen hat, tanzten sie vor Freude mitten in der Klinik, auch zum Entzücken der anderen Kranken, die auf den Wartebänken sassen. Zufällig besuchte zu diesem Zeitpunkt gerade eine Vertreterin einer europäischen Unterstützungsgruppe die Klinik und ihr Bericht über das Erlebte säte den Samen für dieses Video.
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Der Kampf von Subir Bose, eines Patienten der HIV-Sprechstunde

Der Kampf von Subir Bose, eines Patienten der HIV-Sprechstunde
Ich hatte alle Hoffnung verloren. Doch mit der Überweisung an Calcutta Rescue und dem Beginn der Behandlung wendete sich das Blatt.“

Als Subir Bose im Alter von 51 Jahren die Diagnose HIV erhielt, änderte sich sein Leben vollständig. Er wohnt in Norden von Kolkata und kommt nun seit anderthalb Jahren in die HIV-Sprechstunde von Calcutta Rescue. Er wurde von der Hochschule für Tropenmedizin von Kolkata überwiesen, nachdem er Erkältungssymptome, Husten und Sehprobleme entwickelt hatte. Zudem litt er an Tuberkulose. Er wog nur noch 40 kg und konnte kaum noch gehen.
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Editorial – Newsletter #17

Namaste

Liebe Spenderinnen und Spender

Zürich – Mumbai – Kolkata.und retour. Wieder einmal auf dem Weg nach Kolkata um neue Projekte zu besuchen und zukünftige zu planen, schwelgt mein Geist kurz und hält inne, um die letzten intensiven Wochen unserer Stiftung Revue passieren zu lassen. Die wunderbare Dokumentation „Doctor Jack“ , die nun in den letzten Wochen in den Deutschschweizer Kinos auch zu sehen war,  haben hunderte von neuen interessierten Menschen zu unserer Stiftung geführt.

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Die Talapark-Klinik

Die Talapark-Klinik von Calcutta Rescue ist gross – so gross, dass sie ein wenig einem Flugzeughangar ähnelt. 18‘000 Patientinnen und Patienten sind hier in den Registern erfasst, 90 Kranke werden täglich behandelt. Zum 30-köpfigen Team gehören unter anderem vier Ärztinnen und Ärzte, ein Physiotherapeut, auf Wunderversorgung spezialisierte Pflegefachpersonen oder die Frauen, welche den Bedürftigen Decken und eiweissreiche Zusatznahrung aushändigen.

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Kinderarbeit in den Ziegeleien und die Zusammenarbeit der Stiftung Calcutta Rescue mit KMWSC (Kolkatta Mary Ward Social Center)

Weltweit leben mehr als eine halbe Milliarde Kinder in Gebieten mit extremer Hochwassergefahr und knapp 160 Millionen Kinder in Gebieten mit starker Trockenheit.  Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass 26 Prozent der 6,6 Millionen Sterbefälle bei Kindern unter fünf Jahren mit umweltbezogenen Ursachen und Bedingungen in Verbindung stehen. Darüber hinaus sind Kinder überproportional stark von Umweltverschmutzung betroffen, und zwar nicht nur in Bezug auf die Sterblichkeitsraten, sondern auch hinsichtlich ihrer kognitiven und körperlichen Entwicklung. Solche sich verändernden Umweltbedingungen haben erhebliche Auswirkungen auf die Lebensbedingungen von Kindern und können dazu führen, dass diese in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse gedrängt werden.

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Dr. Marcello Scopazzini – un medico ticinese

Dr. Marcello Scopazzini- Für ein Jahr Volunteer-Arzt bei Calcutta Rescue

Ich heisse Marcello Scopazzini und habe soeben mein einjähriges Volontariat als medizinischer Mitarbeiter bei Calcutta Rescue begonnen. Ich löse Amy in dieser Funktion ab. Ich habe vor kurzem mein Medizinstudium (innere Medizin) in Grossbritannien abgeschlossen und plane, nach meinem Aufenthalt in Kolkata die Spezialisierung in Infektionskrankheiten zu beginnen.
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Thomas Schmid – mein Engagement als Apotheker in Indien bei Calcutta Rescue

Ein halbes Jahr von mir für Calcutta Rescue und ein halbes Jahr von den Menschen in Kolkata für mich – mein Engagement als Apotheker in Indien bei Calcutta Rescue

Thomas Schmid, Apotheker aus der Schweiz, hat sechs Monate bei Calcutta Rescue gearbeitet. Hier seine Gedanken zu seinem Freiwilligeneinsatz in Kolkata: „Ich war mit schweizerischer Leistungsmentalität nach Kolkata gekommen, merkte aber schnell, wie wichtig es ist, zuerst die Menschen kennenzulernen, mit denen ich zusammenarbeiten würde und welchen ich helfen wollte. Weiterlesen

DVD „Doctor Jack“ im Vorverkauf

Ab Januar 2018 ist die DVD „Doctor Jack“ erhältlich! Für alle, die den Film in den Kinos verpasst haben oder die, die es wieder sichten möchten oder verschenken möchten.
Sprache: französisch/english/hindi/bengali
mit deutschen Untertiteln

Vorverkauf: email an info@calcuttarescue.ch .

Verkaufspreis CHF 21 (inkl. Versandspesen in der Schweiz)

 

Die Schule Nr. 10 (Number Ten)

Wenn Sie einen Morgen in der Schule Nr. 10 von Calcutta Rescue verbringen würden, schlussfolgerten Sie mit Sicherheit, dass der wichtigste Punkt auf dem Stundenplan das Essen ist. Und damit hätten Sie Recht.

Sean Duggan, Mitglied der englischen Unterstützungsgruppe von Calcutta Rescue, besuchte während seines Aufenthaltes in Kolkata im Februar 2017 auch die Schule Nr. 10 von Calcutta Rescue. Über diese verfasste er im Rahmen einer Textserie unter dem Titel „Mein Zeugnis“ („I witness“) folgenden Bericht: Die Schule Nr. 10 Weiterlesen

Bekämpfung der Tuberkulose in Westbengalen mit CINI

Calcutta Rescue arbeitet bei der Bekämpfung der Tuberkulose in Westbengalen mit der Regierung und CINI zusammen

Die Tuberkulose ist nach wie vor die grösste Krankheitslast in Indien. Für über 60% der Tuberkulose-Kranken stellen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte die erste Anlaufstelle dar. Um die Tuberkulose wirksam anzugehen, braucht es eine Zusammenarbeit zwischen den privaten Gesundheitsversorgern und den staatlichen Stellen. Das revidierte nationale Tuberkulose-Kontrollprogramm (Revised National TB Control Program, RNTCP) unterstützt nun die an der Bekämpfung der Tuberkulose beteiligten NGOs mit Sach- und Finanzhilfe. Weiterlesen

Nasreen Khatoon – Patientin mit Tuberkulose

Nasreen Khatoon – Patientin mit Tuberkulose

„Ich hatte alle Hoffnung verloren, doch Calcutta Rescue schenkte mir ein neues Leben“. Das sagt die 35-jährige Nasreen Khatoon. Nasreen ist eine Tuberkulose-Patientin von Calcutta Rescue. Sie wohnt mit ihrem Ehemann und ihrem 8-jährigen Sohn in einer Ein-Zimmer-Behausung eines Slums unter misslichen Verhältnissen.
Ihr Mann ist Wachmann und verdient 8500 Rupien (ca. 130 CHF) pro Monat, was für den Unterhalt der Familie nicht ausreicht.

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Jaydeep Chakraborty – Letter to the CR supporters

Dear Supporters,

It is a great honour for me to lead and serve Calcutta Rescue. Dr. Jack is an absolute legend and his selflessness and relentless devotion have left me in a state of awe and admiration. He, and the fiercely committed and loyal staff, supporters and volunteers have created a brilliant charity. Weiterlesen

Babita Chakraborty – die „Tuberkulose-Expertin“ von Calcutta Rescue

Babita Chakraborty, die allgemein als „Tuberkulose-Expertin“ von Calcutta Rescue bekannt ist, begann ihre Arbeit bei der Organisation zu der Zeit, als diese noch eine Trottoir-Klinik im Stadtteil Nimtala betrieb. Sie war damals 17 Jahre alt und bereits verheiratet. Da die finanzielle Situation sehr schwierig war und ihr Mann zudem an Asthma litt, musste sie die Verantwortung für die Familie übernehmen. Weiterlesen

„Happy“ in Kolkata

Die Kinder helfen mit einem Video Geld für eine neue Schule zu sammeln

die Kinder beim Videodreh

 

Zurzeit ist die Schule Nr. 1 in der Nilmoni Mitra Street 10 gelegen. Sie ist mit 350 Kindern überfüllt, ungenügend belüftet und die Sicherheit ist nicht mehr gewährleistet. Letztes Jahr war Calcutta Rescue gezwungen, die Zahl der Kinder im Vorschulprogramm infolge Platzmangel und fehlender Infrastruktur zu reduzieren.

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Stiftung ohne Administrations- und Verwaltungskosten

Calcutta Rescue dankt allen Spenderinnen und Spendern

Liebe Spenderin, lieber Spender, Dank Ihnen schliesst die Stiftung Calcutta Rescue ihr drittes Finanzjahr mit grossem Erfolg ab. 95 Spenderin und Spender generierten in etwas weniger als 12 Monaten über CHF 137’000. Eine Summe, die wir einzelnen, punktuellen und regelmässigen Spenden zu verdanken haben. So konnten wir zum Beispiel einen neuen Schulbus finanzieren.

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„Meine Fähigkeiten sind stärker als meine Behinderung“

Der internationale Tag von Personen mit Behinderungen

Behinderte Kinder tanzen zu einem bekannten Bengali Lied

 

„Meine Fähigkeiten sind stärker als meine Behinderung“ – dies könnte der Schlüsselgedanke hinter den überwältigenden Aufführungen der behinderten Kinder von Calcutta Rescue am internationalen Tag der Menschen mit Behinderung sein. Sie haben bewiesen, dass sie wie jede andere Person auf der Bühne auftreten können.
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Der Kampf gegen Diabetes Typ 1

Calcutta Rescue sorgt für Hoffnung und Medikamente gegen Diabetes

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) Typ 1 ist eine Autoimmunkrankheit, das heisst. die erkrankte Person bildet Antikörper, welche ihre körpereigenen insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstören. Insulin ist ein Hormon, das eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung von Zucker und auch von Fett im Körper spielt. Ohne Insulin kann der Zucker nicht in die Zellen aufgenommen werden. Die Konzentration des Zuckers steigt im Blut an, er fehlt aber im Inneren der Zellen, vor allem im Gehirn, im Herzen und in der Muskulatur.

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Neues Leben einhauchen

Calcutta Rescue behandelt auch COPD-Patienten

200-300 Millionen Menschen leiden weltweit an der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), die durch Husten, vermehrten Auswurf und Atemnot bei Belastung gekennzeichnet ist. Risikofaktoren für diese Erkrankung sind regelmässiges Rauchen, genetische Komponenten, Luftverschmutzung (z. B. Ozon, Feinstaub), berufliche Belastung (Gase, Stäube oder Dämpfe) und wiederholte Atemwegsinfektionen in der Kindheit.

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Sumatra Hajra

Der 18-jährige Sumatra Hajra ist Patient in der Talapark Klinik von Calcutta Rescue und ist an einer extensiv resistenten Tuberkulose (XDR-TB) erkrankt. 

2008 bekam Sumatra Fieber, er hustete ständig und hatte Atemprobleme. Er wurde daraufhin in das Jadavpur K.S. Roy Hospital eingewiesen, wo er nach einer Blutuntersuchung die Diagnose Tuberkulose erhielt. Weiterlesen